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5 Comments

  • Herzlichen Glückwunsch an unser Geburtstagskind Christa !Wir feiern für dich (Gitti,Maria…..)!Auch Alles Gute von der ges. Familie Fellner .Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und viele Fotos !
    Ich werde weiterhin mit Spannung eure Reise und Abenteuer verfolgen(Soweit mich Dave an den Computer lässt )!

    liebe Grüsse an alle von Maria Tschüss !!!

  • Liebe Christa, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag wünschen dir Maria,Gitti…wir feiern für dich und holen den Rest nach wenn du wieder im Lande bist !!Alles Gute wünscht dir die gesamte Fam. Fellner !
    Ich werde eure Reise und eure Abenteuer mit Spannung verfolgen (solang mich Dave an den Computer lässt)!
    Ich freue mich,dass die Überstellung von Enjo nach einigen Hürden und Komplikationen doch noch geklappt hat !!Jetzt kann die Reise beginnen…(ich werde euch geistig unterstützen,und hoffe Nini tut ein Foto von Enjo`s Liblingsplatz ins Net )

    liebe Grüsse aus ganzem Herzen an alle,
    Eure Maria

  • Zoe a.k.a Fee

    Dienstag, 30. Jänner 2007-01-30

    Liebes Tagebuch!

    Es ist mein erster Tag in meiner neuen Wohnung in der SIEBEN-BRUNNEN-FELD-GASSE. Ja ich weiß, die Adresse ist unaussprechlich, unschreibbar.
    Aber ich beginne besser mit den Schilderungen des ersten Tages – denn ich habe ihn überstanden, habe ihn gemeistert. Es war nicht leicht für mich, mich mit Frau G und Herrn T anzufreunden. Beide scheinen nett auf den ersten Blick. Doch was bedeutet das schon im 21. Jahrhundert – in der Zeit in der dich eine Oma darum bittet, ihr über die Strasse zu helfen, damit sie dir am Weg ans andere Ufer die Brieftasche stehlen kann.
    Ja es ist das Jahrhundert des zweiten Blickes. Liebe auf den zweiten Blick, so zu sagen. Von dieser Liebe habe ich bereits einiges inhaliert. Aber langsam mit den jungen Pferden, die Erzählung beginnt erst.
    Meine Strategie beim Erobern eines neuen Gebietes hat sich auch hier bezahlt gemacht. Zuerst die Ecken absuchen. Dann Plätze ausfindig machen, die zweiseitig begehbar sind. Also Plätze von denen ich bei Gefahr durch eine Katzengroße Seite rein laufen kann und wenn die Gefahr abgeschüttelt wurde durch die andere Seite wieder entweichen kann. Davon gibt es einige. Das macht mein neues Terrain sicher.
    Danach soll mir ein schöner Ausblick aus dem Fenster gewehrt sein und hier muss ich sagen, tut sich etwas. Ja der langweilige Döblinger Pensionistenbezirk mit all den Wiengebleichten Tussis liegt nun hinter mir. Hier lebt man städtisch, kosmopolitisch. Da läuft der türkische Nachwuchsfußballer, dahinter schimpft die bartbewachsene Dame mittleren Alters, slawischer Herkunft. Dort hält die afro-österreichische Community ihren Gottesdienst, die Gemeindebau Prollis kreisen in weiten Bögen daran vorbei. Kurzum – es bewegt sich einiges hier in Margareten.
    Oh wie war ich es auch schon leid, ständig aus dem Fenster auf die Cottagegasse zu sehen. Den hypnoseähnlichen Zustand der Strassen beobachten zu müssen, um dann alle dreißig Minuten aus meiner Trance geschreckt zu werden. Ich meine das so zynisch wie man es sich nur vorstellen kann. Ja Frau M. und Frau C. – wenn ihr das hier zu lesen bekommt, dann nehmt euch das ruhig zu herzen – DÖBLING IST LANGWEILIG! MARGARETEN RULES!
    Aber das interessiert euch sicher nicht an eurem indischen Strand. Ihr schlürft vermutlich genüsslich eure Papayas und Kokosnüsse. Esst eure Chicken-Curry Gerichte auf Bananenblättern serviert und ergötzt euch eurer selbst.
    Ich hingegen erklimme inzwischen Höhenmeter, von denen ich nie gewagt hatte zu träumen. Ja ihr lest recht – ich schlafe in einem Hochbett. Ihr habt vermutlich keine Ahnung, wie dünn die Luft da oben ist. Aber frisch ist sie. Das Fenster wird mir vorm Schlafen gehen gekippt. Eine angenehme frische Brise lullt mich in den Schlaf. Vorbei ist es mit der abgestandenen Luft einer sich nie um Sauerstoff kümmernden, pubertierenden Wohnung von Frau C.
    Geweckt wurde ich weniger angenehm. Irgend so ein mechanischer Hahn hat aus einer kleinen Metallbox gekräht. Darauf hin ist Herr T. sichtlich erschrocken und hat mich mit einem Schubs aus dem Schlaf gerissen. Der Arme Herr T musste in die Arbeit. Aber das hat mir meinen Biorhythmus zurückgegeben. Ich konnte meinen morgentlichen Sport nachgehen – manche nennen diese Zeit auch die wahnsinnigen fünf Minuten. Aber wie man es auch benennt, es ist und bleibt meine kreative Art mit meinem neuen Glöckchenball zu spielen. Die Anleitung ist schnell erklärt. Herr T schupft mir meinen 2cm Durchmesser gelben Plastikball aufs Hochbett. Ich versuche so heftig ich es kann mit meinen Händen dagegen zu preschen, um das lautest mögliche Erklingen der Glocke in der Mitte des Balles herbei zu führen. Je lauter ich das schaffe, umso mehr ärgert sich Frau G. – umso mehr Huhn und Putengerichte bekomm ich von Herrn T. zum Frühstück. Das scheint sich schon in den ersten Stunden meiner neuen WG als leicht einzuspielendes Ritual erkenntlich zu zeigen. Es wird uns helfen, die Dinge lockerer zu sehen, jetzt, in diesem schnellen 21. Jahrhundert. Es wird uns die alten Werte der Zusammengehörigkeit durch rituelles Verhalten wieder bringen, uns stärken.

    Danach, liebes Tagebuch, ist Herr T einfach aus der Wohnung verschwunden. Die Zeit schien still zu stehen. Ich war zum ersten Mal alleine mit Frau G. zusammen. Über diese Zeit schweige ich hier in meinem ersten Eintrag. Ich füge nur hinzu, dass ich mich fühlte, wie ein kleines Kind, das in einer Schokoladenfabrik der zugehörigen Gruppe entwischen konnte. Ein Kind das sich frei entscheiden konnte zwischen einem riesigen Kanister voller Schokoeier, einem Fass voll weißer Juniorschokolade, oder einer gemütlichen Schwimmsession im Schokobecken. Es war das Schlaraffenland, das ich nie hätte alleine bezwingen können.

    Aber es war mir auch zu viel der Liebe, zu viel der Aufmerksamkeit. Ich habe es nicht geschafft, mir etwas Privatsphäre einzuräumen. Frau G. war überall. Wenn ich durch das eine Eck verschwunden, hat sie im anderen auf mich gewartet. Wenn ich voller Freude gesungen, kam sofort ein „na Schnurrli, was is los? Komm her“.

    Plötzlich hat es wieder geklingelt. Ich war verunsichert. Ich konnte und wollte keine neuen Menschen kennen lernen. Nicht jetzt, nicht schon wieder. Aber es war, nach dem endlos lang zu scheinenden Tag, den ich größtenteils mit Frau G auf der Couch verschlafen hatte, Herr T, der da wieder nach Hause kam. Oh wie ich hopste vor Freude. Meine Liebe auf den zweiten Blick kehrte zurück oh mein Tagebuch.

    Es war die schönste Zeit des Tages, die ich kuschelnd in Herrn T´s Armen verbrachte, die darauf folgten. Wir dösten gemeinsam den Schlaf der Gerechten. Aber dann ist es geschehen – das unvorstellbare. Herr T verschwindet mit Frau G im Badezimmer. Ich höre das Geräusch des Wassers, ich höre ein Lachen – ja haben denn die beiden Spaß ohne mich? Sofort schlängelte ich mich ins Badezimmer. Wollte sehen was da vorgeht. Doch ich konnte nur die Köpfe der beiden erkennen. Wo war der Körper hin verschwunden? Von meiner Froschperspektive aus, hatte ich keine Chance der Sache auf den Grund zu gehen. Die Köpfe schienen mir etwas zu zurufen – doch ich wusste nicht recht, ob es etwas Bedrohliches war, oder einfach nur eine nette Aufforderung. Aber eine Aufforderung wofür?
    Es half nichts, ich musste mich auf die Wand hinaufhangeln, aber wie? Es half kein bitten und kein betteln, kein Gejaule und Gemaunze – die beiden konnten oder wollten mir nicht entgegen kommen. Also habe ich all meinen Mut zusammengefasst und bin einfach drauf los gesprungen. Ich konnte ja nicht erahnen, wie viel Platz auf diesem etwas, diesem Ding, dass von Herrn T und Frau G „B-A-DE-W-A-NN-E!“ genannt wird – ohnehin Platz genug zum Landen war. Die Beiden hatten außer ihren Köpfen auch noch ihre Körper – und was für Körper das waren. Ach, liebes Tagebuch es gibt schon Zeiten, in denen ich mich als Katze verwünsche, in denen ich Mensch sein möchte. Als ich diese makellosen Körper vor mir sah, war es wieder einer dieser Momente. Aber auch darauf, liebes Tagebuch, geh ich jetzt nicht weiter ein.
    Denn es ist schon spät. Ich spüre meinen Bauch knurren. Werde heute einfach einmal die Meeresfrüchte zum Abendessen antesten und mich danach in die Arme von Herrn T. und Frau G. werfen. Denn dort, liebes Tagebuch, ist es am aller aller schönsten. Denn dort, liebes Tagebuch, fehlt es mir an nichts…..

  • Zoe a.k.a Fee @ atom

    Sers!
    also – da zoe ohnehin schon ausführlich von den hiesigen vorkommnissen berichtet hat, halte ich mich kurz. zoe hat entschieden ein tagebuch für die zeit eurer abstinenz zu schreiben. ich unterstütz das mit all meinen fingern. sie diktiert, ich tippe. ich sehe das mehr als moderne arbeitsbeschaffung, denn als gefallen. denke im kommunismus läuft das ähnlich – einer diktiert, der andere tippt….. und alle anderen lesen das.
    aber genug politisiert – schick mir doch bitte die e-mail deiner schwester, damit zoe ihr schreiben kann…
    und zu euch: om numah shivaya!!!!!!!!!!! googelt das mal nach ;)
    rock on in tha free world
    gruß aus eurer wg

  • hey nini!! lese fleißig was passiert und träume immer von einer brise urlaub wenn ich denn so in eure websiten eintauche! :) schön! und schön auch das es nino so gut gefällt und eure krankheiten vorbei sind :)
    ist mein letztes comment angekommen?
    ich war in prag berlin und dresden inzwischen und bin nun wieder fleißig am tanzen hab meine prüfungen sehr gut überstanden und es wird sommer hier voll warm und sonne – das war kein winter – gott sei dank da konnte ich das hier bleiben besser überstehen! aber nächstes jahr hält mich nichts hier im winter so ein glück hat man wohl auch nicht zweimal und da bin ich wieder weg :)
    also häng nicht soviel vorm pc genieß die asiatische wärme und sonne und luft und das flair … hmmmmm . . .. . . ich träume …. bis bald bin gespannt auf weitere berichte!! die linn :)


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